Neuausrichtung der Schulart Wirtschaftsschule

Am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) entstanden kompetenzorientierte Lehrpläne der neuen Generation LehrplanPLUS.

Seit Beginn des Schuljahres 2014/2015 arbeiten wir mit dem neuen Lehrplan, beginnend mit der 7. Jahrgangsstufe. Weitere Informationen zu diesem Lehrplan können über das ISB abgerufen werden.

  • Ein kompetenzorientierter Lehrplan (Generation LehrplanPLUS) zeichnet isch durch eine enge Verzahnung und Abstimmung zwischen den einzelnen Fächern aus.
  • Es gibt neue Fächer, indem zwei oder drei bisherige Fächer zu einem Fach zusammengeführt werden.
  • Die Aufteilung in H- und M- Zweig entfällt: Mathematik wird als Pflichtfach für alle Wirtschaftsschüler/-innen verankert, um ihnen eine bessere Chance für weitere schulische Anschlüsse zu verschaffen. Es gibt keine verpflichtende Abschlussprüfung in Mathematik. Die Schüer können entweder Abschlussprüfung im Fach Übungsunternehmen oder in Mathematik machen.
  • Die Übertrittsbedingungen bleiben gleich!

Die neue Stundentafeln gelten für:

 

Nachrichten zum LehrPlan plus - Neue Fächer, neue Inhalte

Umfrageaktion der Klasse H8b zur Vermeidung von Plastikverpackung

H8b führt an zwei Tagen in der Adventszeit (08./09.12.2017) eine Umfrageaktion am Ländtor zur Vermeidung von Plastikverpackungen durch


In die adventliche Betriebsamkeit der Landshuter Bevölkerung hinein zum 2. Adventswochenende haben sich einige Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule Seligenthal freiwillig vorgenommen, an einem von der Stadt Landshut genehmigten Infostand die Öffentlichkeit auf die Plastik-Verpackung von Werbematerial aufmerksam zu machen und zu befragen.

Dazu haben die Schülerinnen und Schüler der H8b einen pragmatischen , sechs kurze Fragen umfassenden Fragebogen entwickelt, der die Bereitschaft zur Veränderung der bestehenden Situation abchecken sollte. Es ging im wesentlichen um die Verbreitung von in Plastikfolie eingepackten Werbematerialien der Organisation „EINKAUF AKTUELL“, die man nicht zurücksenden kann, weil man die Adresse bewusst ausgeblendet hat. Postzusteller müssen diese Werbung – getarnt als Postvertriebsstück – zustellen. Der Verbraucher, der das nicht will, entkommt dieser Zustellung also nicht. Es sei denn, er bringt an seinem Briefkasten nachfolgenden Text an:

„ Bitte keine in Plastik verpackte Werbung einwerfen“

Aber wer macht das schon in dieser Art.

Die Schülerinnen und Schüler am Infostand sahen sich einer großen Ignoranz und klar gezeigtem Desinteresse der Öffentlichkeit gegenüber – bei alt und jung gleichermaßen. Nur wenige, die eben auch sehr wachsam und selbstkritisch hinterfragen, blieben am Stand stehen und stellten sich gern den gestellten Fragen.

Die Auswertung der Umfrage kann nun beginnen und wird als Ergebnis auf der Landshuter Umweltmesse 2018 präsentiert werden. Die Schülerinnen und Schüler der H8b lassen sich aber nicht entmutigen und werden nach weiteren kreativen Lösungen suchen, die eher weniger sinnstiftenden Plastikverpackungen zukünftig zu vermeiden.


Autor: wf | Datum: 11.12.2017