Das Problem mit den Einwegbechern

Einwegbecher aus Polystyrol
Einwegbecher mit Biokunststoffanteilen

Einwegbecher aus Polystyrol

Neben den geläufigen Bechern aus Papierfasern wird Kaffee auch in Bechern aus dem Kunststoff Polystyrol ausgeschenkt. Becher aus geschäumtem Polystyrol werden vor allem in Kaffeeautomaten als dunkelbraun geriffelte Einwegbecher angeboten. Sie sind – ebenso wie Pappbecher – ressourcenintensiv in der Herstellung und weisen aufgrund des Einsatzes von Rohöl zur Herstellung eine schlechte Klimabilanz auf. Landen Einwegbecher aus Polystyrol in der gelben Tonne, so können diese zusammen mit anderen Polystyrol-Abfällen recycelt werden. Wegen Qualitätsverlusten während des Recyclingprozesses entsteht daraus jedoch kein neuer Becher.

Einwegbecher mit Biokunststoffanteilen

Von Becherherstellern werden immer häufiger Einwegbecher-Modelle mit Biokunststoffbeschichtungen als besonders umweltfreundlich und innovativ beworben. Coffee-to-go-Becher mit Biokunststoffanteilen belasten die Umwelt jedoch ähnlich stark wie normale Wegwerfbecher. Denn zum einen wird Biokunststoff aufwendig aus Nutzpflanzen hergestellt und zum anderen entstehen die größten Umweltauswirkungen bei der Herstellung des Papieranteils. Finden kompostierbare Becher den Weg in ein Kompostwerk, dann werden sie häufig als Störstoff aussortiert und verbrannt.

Welche Becher verwendeten wir bisher?

Wir verwendeten in den ersten Monaten Einwegbecher aus Polystyrol und stiegen dann auf  Einwegbecher mit Biokunststoffanteilen um. Dieser Umstieg war aber immer noch nicht die Lösung. Wir wollen auf Thermobecher als Mehrwegbecher „to go“ umsteigen.

Als Anreiz grundsätzlich eigene Becher zu verwenden, werden die Preise geändert:

  • wird ein eigener Becher verwendet wird das Getränk um 10 Cent billiger, d.h. ein Getränk kostet 40 Cent
  • wird ein Becher des Automaten verwendet, so wird das Getränk um 10 Cent teurer, d.h. ein Getränk kostet 60 Cent.

 

Die Lösung

Thermobecher als Mehrwegbecher "to go"

Weitere Hintergundinformationen

(Bilder: Sascha Krautz; Quelle: Deutsche Umwelthilfe)