Pflichtfächer

Alltags- und berufsbezogene Aufgabenstellungen nehmen eine zentrale Stellung in der Unterrichtsgestaltung ein. Kompetenzorientierte Aufgaben bilden die Herausforderungen und Problemstellungen des realen Lebens ab und veranlassen die Schülerinnen und Schüler, diese zu lösen.

Mensch und Umwelt

Dieses Fach

  • bildet eine Grundlage für eine naturwissenschaftlich-technische Bildung und soll den SchülerInnen ermöglichen, ein aufgeklärtes Weltbild zu entwickeln und die Notwendigkeit des eigenverantwortlichen und umweltgerechten Handelns zu erkennen.
  • bringt naturwissenschaftliche Sachverhalte in Bezug zur Lebenswelt der SchülerInnen. Durch Alltags- und Praxisbezüge zu einer späteren Berufsausbildung bzw. -ausübung unterstützt das Fach die Schüler dabei, auf der Grundlage ihres naturwissenschaftlichen Wissens in privaten, gesellschaftlichen sowie in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt durchdacht und verantwortungsvoll zu Handeln.
  • fördert deren Verantwortungsbewusstsein für die eigene Gesundheit und für die Umwelt und stärkt deren Handlungsbereitschaft in Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung in Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Fragestellungen.

Das Fach "Mensch und Umwelt" umfasst in den Jahrgangsstufen 7 und 8 mehrere Themengebiete

  • Energiesparen: Um möglichst praxisnah mit der Thematik vertraut zu werden, sind Unterrichtsgänge ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und bereichern außerdem den theoretischen Lernalltag.
    Mobilfunk (Wellen/Strahlung) und dem Mobiltelefon. Dabei betrachten wir das Periodensystem ("Welche Giftstoffe beinhaltet ein Smartphone?") bzw. befassen uns mit dem "ökologischen Rucksack" eines Handys. Von der Entstehung bis zur umweltfreundlichen Entsorgung - alles das im Blickwinkel der Ökologie.
  • Elektromobilität: Mobilität "auf ganzer Linie", sei es ohne Fortbewegungsmittel oder mit. Dabei spielt die Barrierefreiheit eine große Rolle.
  • Elektrische Haushaltsgeräte effizient nutzen: Energieverbrauch, Energielabel, Energieverbrauch Singlehaushalt/Familie; Ökobilanz; Wartungsbedarf der Geräte, ökologische Auswirkungen bei der Nutzung (Abwasser, Entsorgungsproblematik); elektrische Energiegewinnnung (Solar/Wind/Wasserkraft/Photovoltaik/Gas/Kohle) Energieträger (Batterien, Akkumulatoren)
  • Wald als wichtigen Lebensraum schützen: Funktionen des Waldes für Lebewesen sowie das Klimageschehen; Bedeutung für die Ökosphäre, Fotosynthese, Stoffkreisläufe, Wechselwirkung zwischen Lebewesen und Lebensraum, Artenvielfalt und -schutz; Holz als Energieträger, nachhaltige Waldwirtschaft, Auswirkung menschlicher Eingriffe (Rodung, Tourismus); Regenwald
  • Sexualität verantwortungsbewusst leben: Biologische Gegebenheiten; Hormonhaushalt, Infektionskrankheiten, Symptome/Verlauf), Schutzmaßnahmen Impfungen), Körperwahrnehmung; allgemeine Vorsorgemaßnahmen, alternative Medizin, Entstehung von Leben
Sport

"Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren."

(Winston Churchill (1874-1965))

Selbst der damalige Premierminister Winston Churchill, der nicht gerade als sportbegeistert galt, erkannte die Wichtigkeit von Sport. Neben Bewegung und den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit, liefert das Fach Sport Erfolgserlebnisse und fördert das soziale Miteinander. Genau deshalb ist Sportunterricht auch an der Wirtschaftsschule Seligenthal von großer Bedeutung. Neben dem „herkömmlichen Sportunterricht“, kann im „differenzierten Sportunterricht“ aus Sportarten wie Fußball, Akrobatik, Fitness, Ausdauer oder Badminton gewählt werden. Zudem bieten wir zahlreiche Sportprojekte an, unter anderem eine Sportwoche in Inzell, Benefiz-Läufe (Kinder-laufen-für-Kinder), Wandertage im Bayerischen Wald oder die Bundesjugendspiele auf einem professionellem Leichtathletikgelände. Schulmannschaften fördern zudem das Zusammengehörigkeitsgefühl  innerhalb unserer Schule.

Religion katholisch

Der katholische Religionsunterricht eröffnet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihren Fragen nach dem Woher, Wozu und Wohin ihres Lebens und insbesondere der Frage nach Gott nachzugehen. Sie suchen nach überzeugenden Sinnentwürfen für ihr Leben sowie nach Wegen für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben mit anderen Menschen. Diese Fragen und Sehnsüchte eröffnen den jungen Menschen einen spezifischen, religiösen Zugang zur Wirklichkeit.

Religion evangelisch

Der evangelische Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Der Religionsunterricht geschieht unter den Gegebenheiten und Bedingungen der Schule und wird von Kirche und Staat gemeinsam verantwortet.

Geschichte / Sozialkunde
Wir haben an der Juniorwahl 2018 teilgenommen
Wir haben an der Juniorwahl 2018 teilgenommen

An der Wirtschaftsschule ist das Fach Geschichte/Sozialkunde von zentraler Bedeutung für die Allgemeinbildung. Die Schülerinnen und Schüler erwerben hier unverzichtbare Kompetenzen, die sie dazu befähigen, sich in der heutigen Welt zu orientieren und als mündige Bürger nicht nur in einer Demokratie zu leben, sondern diese aktiv mitzugestalten.

Informationsverarbeitung
Die Schülerinnen und Schüler müssen vielfältige berufs- und alltagsbezogene Handlungssituationen selbständig, eigenverantwortlich und kreativ bearbeiten und dabei auch effektiv im Team zusammenarbeiten.

Das Unterrichtsfach Informationsverarbeitung

  • vermittelt die routinierte Nutzung der Hardware und Software
  • führt zur rationellen Bedienung der Tastatur
  • setzt zielorientiert kaufmännische Standardsoftware
  • leistet einen wertvollen Beitrag zur Medienerziehung
  • klärt über Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte und Aspekte des Datenschutzes auf
  • fördert Kreativität und Teamfähigkeit
  • will die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen stärken
  • gewährleistet durch Vorgabe konkreter Handlungssituationen, dass eine fundierte berufliche Handlungskompetenz erworben wird
  • soll dazu führen, dass sich die Schüler selbständig in neue Computerprogramme einarbeiten können
  • trägt zur sprachlichen Bildung bei, indem die Schüler darin gefördert werden, ihr Arbeitsergebnis zielgerichtet zu visualisieren und komplexe Sachverhalte übersichtlich und sprachlich präzise darzustellen. Dabei sollen sie zur Ergebnisdarstellung auch multimediale Präsentationen verwenden.
  • Die erworbenen Kompetenzen sind grundlegende Voraussetzungen, um in der Berufs- und Arbeitswelt selbständig und verantwortlich zu handeln und zu entscheiden.

 

Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle (BSK)

Als Leitfach erfüllt das Fach Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle in besonderem Maße den Auftrag der Wirtschaftsschule, eine berufliche Grundbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung zu vermitteln.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine grundlegende betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Bildung.

Die Lernbereiche beziehen in jeder Jahrgangsstufe sowohl das private als auch das betriebliche Umfeld ein.

Das Fach BSK bereitet zum einen die Schülerinnen und Schüler auf eine Ausbildung vor, zum anderen bietet das Fach den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, sich im Anschluss weiter schulisch zu qualifizieren.

Das selbständige Erstellen von Mindmaps fördert die Methodenkompetenz und ist Bestandteil des Unterrichts.
Das selbständige Erstellen von Mindmaps fördert die Methodenkompetenz und ist Bestandteil des Unterrichts.
Englisch

In allen Medien wird täglich von den Schulen gefordert, die Kinder zur sinnvollen Nutzung des Internets anzuregen und auch die neuen Medien im schulischen Betrieb verstärkt zu verwenden.

Die Fachschaft Englisch startete im letzten Schuljahr einen Versuch, das freie Lernprogramm Quizlet zur Unterstützung des häuslichen Vokabelnlernens zu nutzen.

Was ist Quizlet?

Mit Hilfe dieses Lernprogramms, das  über www.quizlet.com am PC, Laptop und Tablet nutzbar ist, aber auch als kostenlose App fürs Handy erhältlich ist, können die Schüler über ein von den Lehrkräften der Klassen angelegtes virtuelles Karteikartensystem zu jeder Lektion im Englischbuch bzw. im Business English Workbook  die  entsprechenden Vokabeln lernen.  Die Wortschatz-Datenbanken werden von den Lehrkräften gepflegt, so dass sicher gestellt ist, dass die Wörter korrekt geschrieben und erlernt  werden. Die englischen Wörter werden zusätzlich ausgesprochen, sodass auch die korrekte Aussprache der neuen Wörter geübt werden kann. Die Schüler können die Lern-Units unter den Menüpunkten  „Karteikarten“, „Lernen“, „Zuordnen“ und „Testen“ immer wieder durchgehen. Der Wiederholungseffekt, der sich beim Lernen mit Karteikarten einstellt, ist auch hier im virtuellen Karteikasten gegeben. Zusätzlich haben die Lehrkräfte die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Schüler einer Klasse ihre Vokabeln im Programm geübt haben. Dies ist eine zusätzliche Kontrollfunktion, die die Eltern entlastet und Aussagen über schwache oder auch verbesserte Leistungen erlaubt.

Im Klassenzimmer können die Lehrkräfte über den Schul-Account auch die Option „Live“ im Unterricht einsetzen. Dabei dürfen sich die Schüler unter Aufsicht der Lehrkraft am eigenen Handy im virtuellen Quizlet – Klassenzimmer anmelden. Sie werden nach Zufallsprinzip in Gruppen eingeteilt und es darf gespielt werden. Selbst die leistungsschwächeren Schüler haben hier den Ehrgeiz zu gewinnen und bemühen sich, die gestellten Fragen richtig zu beantworten, wodurch die Motivation zu lernen deutlich steigt.

Schüler, die schon mit diesem System arbeiten und auch deren  Eltern geben sehr positive Rückmeldungen. Natürlich ist es auch hier erforderlich, dass man sich tatsächlich hinsetzt und arbeitet, so wie man es auch mit normalen Karteikarten tun müsste. Der Lernwille und die Motivation sind bei vielen auch größer, weil man am Handy oder am PC lernen kann. Man muss allerdings sagen, dass nicht alle sofort mit Quizlet klar kommen. Klar ist aber:  Manche Schüler müssen ihre Vokabeln einige Male auf Papier schreiben, um sie sich diese einzuprägen, andere merken sie sich schon beim Schreiben bzw. Tippen am Handy und PC. Quizlet soll dann im Anschluss an diesem Lernvorgang zur Wiederholung verwendet werden. 

Mittlerweile wird auch im Wahlfach Spanisch mit Quizlet gelernt, und auch die Fachschaft Wirtschaft überlegt, wie sich das Quizlet-Karteikartensystem im Unterricht sinnvoll nutzen lässt.

Deutsch

Sprache ist und bleibt das zentrale Mittel zur Verständigung in unserer Lebenswelt. Die Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und religiösen Leben ist ohne sprachliches Handeln nicht vorstellbar. Kompetent mit Sprache umzugehen, ist eine grundlegende Voraussetzung für Bildung und lebenslanges Lernen. Der Deutschunterricht schult für all dies die dazu notwendigen elementaren Kulturtechniken, nämlich Sprechen, Lesen und Schreiben.

Die Fähigkeit, Anliegen, Wünsche sowie Standpunkte mündlich wie schriftlich sachorientiert und unter Beachtung zentraler Kommunikationsregeln artikulieren zu können, ist eine wesentliche Voraussetzung, um die private, soziale und politische Lebenswelt selbstbestimmt und positiv gestalten zu können.

Die im Deutschunterricht erworbenen Kompetenzen stellen für das spätere Leben Basiskompetenzen dar, welche die Schülerinnen und Schüler nachhaltig dazu befähigen, sich den immer wieder ändernden Anforderungen der Lebenswelt erfolgreich zu stellen und diese zu meistern.

Übungsunternehmen

einkaufen... verkaufen... buchen... fakturieren... verwalten... werben... praktisch arbeiten!

  • Beschaffen Waren und wickeln Kundenaufträge ab
  • Bewältigen alle notwendigen inner- und außerbetrieblichen Handlungen im Ein- und Verkauf und in der Finanzbuchhaltung
  • Reagieren angemessen bei auftretenden Kaufvertragsstörungen
  • Nutzen Dienste des Internets, um Informationen für Entscheidungen sicher und schnell zu ermitteln
  • Organisieren mit Hilfe eines Warenwirtschaftssystems die betrieblichen Abläufe
  • Verwenden Standardsoftwareprogramme, wie z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramme
  • Kommunizieren angemessen in schriftlicher und mündlicher Form mit den Geschäftspartnern
  • Erstellen geeignete Dokumente, wie Geschäftsbriefe oder E-Mails und fertigen Telefonnotizen an
  • Berücksichtigen beim Handel mit Geschäftspartnern im EU-Ausland die rechtliche Besonderheiten und kommunizieren auch in einer Fremdsprache
  • Reagieren auf Veränderungen am Markt, analysieren die Situation, treffen notwendige
  • Entscheidungen und führen entsprechende Maßnahmen durch
  • Kommunizieren im Übungsunternehmen angemessen mit ihren Kolleginnen und Kollegen
  • Übernehmen Verantwortung für das Arbeitsergebnis im Team und für das Gesamtergebnis des Unternehmens
Mathematik
  • Mathematische Kompetenzen schaffen wesentliche Voraussetzungen für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
  • Durch die Nutzung von Sprache, Symbolen, Formeln und Bildern können inner- und außermathematische Probleme erkannt und verstanden werden.
  • Die mathematische Bildung hat für die Berufsvorbereitung und Ausbildungsreife eine Schlüsselrolle.
  • Der Mathematikunterricht beschäftigt sich vorrangig mit Problemstellungen aus dem wirtschaftlichen Bereich.
  • Den Schülerinnen und Schülern soll dabei eine mathematische Grundbildung vermittelt werden.

Um diese Ziele zu erreichen, ist konsequentes Üben erforderlich!

Das Fach leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung. Dies zeigt sich in der Entwicklung von Willen und Ausdauer zur Lösung von Problemstellungen, in der Erziehung zu Exaktheit, Systematik, Planmäßigkeit (auch bei der Anfertigung von Hausaufgaben), Ordnung, Sauberkeit, in der Vermittlung von sozialem Lernen sowie in der Kontinuität im Lernprozess.

Viele hilfreiche Übungen und Aufgaben findet man hier

Realmath WS Seligenthal

Youtube: Mathematik kann so einfach sein

 

Wirtschaftsgeographie

Die Schülerinnen und Schüler müssen zur Bewältigung gegenwärtiger Herausforderungen wie Umweltprobleme, wachsende Globalisierung sowie Veränderungen in der Arbeitswelt wie Strukturwandel und eine zunehmende berufliche Mobilität sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich befähigt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch paktische Beispiele zum Denken und Handeln angeregt werden.

Musik

Die intensive Beschäftigung mit musischen Bereichen fördert und fordert emotionale, rationale, kommunikative und motorische Fähigkeiten der jungen Menschen. Sie steigern dabei zunehmend ihre Konzentrations- und Leistungsbereitschaft. Kunst und Musik bereiten Freude und besitzen großes Begeisterungspotenzial.