Über uns

Was muss eine Schule leisten?

Ein Team an der Spitze der Schule: Herr Dr. Klosa (Schulleiter) und Frau Lehner (Stellvertreterin)

Neue Medienkonzepte, moderne Lernprogramme, Smartphones bei Jugendlichen, kompetenzorientierte Lehrpläne, neue Anforderungen aus der Wirtschaft — um sich hier als Schule nicht zu verlieren, ist es sinnvoll sich immer wieder die Frage zu stellen:

Was muss eine Schule leisten?

Grundsätzlich ist diese Frage im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz beantwortet. Dort finden sich im Artikel 1 der Bildungs- und Erziehungsauftrag und im Artikel 2 die Aufgaben einer Schule.

In beiden Artikeln sind zahlreiche Anforderungen festgehalten, die die Schülerinnen und Schüler nach ihrem Schulbesuch erfüllen sollten.

Von Hilfsbereitschaft bis zum Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt ist dort die Rede. Auch sollen insbesondere Buben und junge Männer ermutigt werden, ihre künftige Vaterrolle verantwortlich anzunehmen sowie Familien- und Hausarbeit partnerschaftlich zu teilen.

Weiter sind die Schülerinnen und Schüler im Geist der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinn der Völkerversöhnung zu erziehen.


„Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf"

Immer ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Schüler
Immer ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Schüler

Eine Schule muss seine Schülerinnen und Schüler zu vernünftigen Menschen erziehen —zu jungen Persönlichkeiten.

Bei einem vernünftigen Menschen gehe ich davon aus, dass er später selbstverständlich seiner Frau im Haushalt und bei der Kindererziehung helfen wird, ebenso auf die Umwelt achtet, hilfsbereit ist und seine Rechte und Pflichten in Familie, Staat und Gesellschaft sinnvoll wahrnehmen wird.

Die große Frage ist nun, wie man es schafft, die Vernunft bei pubertierenden jungen Menschen, die den größten Teil ihrer Zeit mit ihrem Handy verbringen, zu entwickeln?

Dazu braucht es deutlich mehr als einen kompetenzorientierten Lehrplan und gute Lehrkräfte.

Ein nigerianisches Sprichwort lautet: „Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf".

Dahinter steht die Idee, dass Kinder in einem sozialen Gefüge aufwachsen, dass sie vielfältige Ansprechpartner und Impulse brauchen. Das soziale Gefüge nennt man in Schulkontext auch „Schulfamilie".

Daher ist es uns ein großes Anliegen, dass wir mit den Eltern unserer derzeitigen und auch ehemaligen Schülern, allen Mitarbeitern im Haus und den Unternehmen in der Region an einem Strang ziehen.

Die Zusammenarbeit wird von den jungen Menschen sehr genau beobachtet.

Ein wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander sowie Mitsprache und Entscheidungsrechte für Schüler sind die Grundvoraussetzungen für ein gelingendes Miteinander und der Entwicklung der Jugend.


aktiv - familiär - zukunftsstark: 3 Begriffe, kurz erklärt

aktiv

aktiv

Sage es mir, zeig es mir, lass es mich selber machen...

"Aktiv" bedeutet für uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler selbständig in Projekten agieren und ihr Wissen umsetzen.

Dieser aktive Unterricht ist schon lange ein typisches Merkmal unserer Schule. Aktiv bedeutet aber auch, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler körperlich bewegen, in Sportwochen, Wallfahrten oder Sportausflügen.

Aktiv sein durch

  • Unternehmensbesuche
  • Zahlreiche Schülerprojekte
  • Schülerfirmen
  • Teilnahme an Projekt-Wettbewerben
  • Breites Wahlfachangebot
  • Breites differenziertes Sportangebot: z.B. Fußball, Badminton, Akrobatik, Ausdauerlauf

Viele diese Aktivitäten führen dazu, dass unsere Schule in vielen Bereichen ausgezeichnet wurde, z.B. als Umwelt- und FairTrade-Schule sowie MINT-freundliche Schule und PartnerschulePlus (Verbraucherbildung Bayern).

familiär

familiär

Respektvoller Umgang, angstfreie Lernumgebung und gegenseitige Wertschätzung gehören dazu

  • Die familiäre Atmosphäre an unserer Schule resultiert aus unserer Vergangenheit als Klosterschule und dem christlichen Weltbild, das unserer Wirtschaftsschule als Fundament dient.
  • Ein respektvoller Umgang und eine angstfreie Lernumgebung sind die Grundlage für gelingende Lernprozesse.
  • Eine intakte SMV, ein aktiver Elternbeirat und engagierte Vertrauens- und Beratungslehrer sowie die enge Zusammenarbeit der Lehrkräfte, Eltern, Schulleitung und Schulträger sind die Grundlagen für eine intakte Schulfamilie.
  • Hier gilt es Vorbild zu sein. Diskussionen auf Augenhöhe, eine Hilfestellung zur richtigen Zeit gehören dazu.
  • Dies alles zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass man sie wertschätzt und an ihrer Entwicklung interessiert ist.
  • Die sozialen Fähigkeiten der Schüler werden zusätzlich in zahlreichen Projekten weiterentwickelt.

zukunftsstark

zukunftsstark

Ausbildung für eine Zukunft, die sich derzeit schnell ändert

  • Wie bildet man Schülerinnen und Schüler für die Zukunft aus, wenn man die Zukunft nicht kennt und wenn man sich derzeit alles in der Arbeitswelt schnell verändert?
  • Viele Berufe, die heute noch sehr verbreitet sind, wird es in 10 oder 20 Jahren vielleicht nicht mehr geben. Viele Abläufe in Unternehmen werden durch den Einsatz von Computern verändert und optimiert.
    Unser Lösungsweg ist, dass man zum einen den Schülern die notwendigen fachlichen Fähigkeiten lehrt und zum anderen jene Eigenschaften bei ihnen entwickelt, die unabhängig von der technischen Entwicklung für die Zukunft wichtig sein könnten.
  • Kurz gefasst bedeutet es, Kompetenzen in den verschiedensten Bereichen zu entwickeln und zu fördern.
  • Für die Schulen stellen diese neuen Anforderungen bei der Ausbildung eine große Herausforderung dar. Hier die Ruhe zu bewahren, sich auf die neue Schülergeneration einzustellen, die neuen Technologien sinnvoll einfließen zu lassen, kritisch zu betrachten und dabei den richtigen Mittelweg zu finden.
  • Dafür arbeiten wir jeden Tag mit Freude und Spaß. Alle diese Herausforderungen zu meistern gelingt nur in einem guten und engagierten Team, in einer intakten Schulfamilie.

Stark sein fürs Leben und – konkret mehr

Selbstständiges Arbeiten im Unterricht ist eine gute Vorbereitung für später
Selbstständiges Arbeiten im Unterricht ist eine gute Vorbereitung für später
  • Das familiäre Schulklima trägt zur Bildung von Herz und Charakter bei
  • Selbstständiges Handeln steht im Vordergrund
  • Teamfähigkeit ist gefragt
  • Enwicklung von starken Persönlichkeiten – wir unterstützen das
  • Unternehmerisches Denken im Einklang mit sozialer Verantwortung und umweltbewusstem Handeln
  • Respektvoller Umgang miteinander
  • Praxisorientierte Ausbildung mit Praktika, Exkursionen und Vorträgen von Fachleuten aus Wirtschaft und Industrie
  • Engagierte Lehrkräfte und Eltern schaffen den Rahmen für ein gelebtes Schulforum
    Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (sog. MINT-Fächer) sind die Basis für Technikorientierte und qualifizieren für den Besuch weiterführender Schulen.

Die Wirtschaftsschule Seligenthal- eine Schule für Zielbewusste!

Praktisches Arbeiten steht oftmals im Vordergrund
Praktisches Arbeiten steht oftmals im Vordergrund

Die Wirtschaftsschule Seligenthal bietet für Mädchen und Jungen nach der 5. Klasse einen praxisorientierten Bildungsgrundstein.

Dieser besteht aus:

  • der vertrauensvollen Erziehungspartnerschaft mit dem Elternhaus
  • einer fundierten Wissensvermittlung
  • der Förderung der uns anvertrauten Jugendlichen
  • einer ganzheitliche Erziehung, welche die Jugendlichen unterstützt, verantwortungsbewusst ihren persönlichen Lebensweg zu finden
  • einem vielfältigen Netzwerk mit außerschulischen Partnern und Unternehmen

Die Wirtschaftsschule Seligenthal bietet eine qualifizierte Berufsvorbereitung, eingebettet in eine fundierte Allgemeinbildung - orientiert an der Tradition, ausgerichtet am Fortschritt.


GTB: Offene Ganztagsbetreuung

Das Bildungszentrum Seligenthal bietet auf Wunsch die Ganztagsbetreuung für Mädchen und Jungen 
der 5. – 7. Jahrgangsstufe an.

Die Ganztagsbetreuung Seligenthal besteht aus drei Komponenten:

  • Mittagszeit
  • Lernzeit
  • Freizeitangebote

In der Mittagszeit nehmen die Kinder das Mittagessen, das von der Kosterküche zubereitet wird, gemeinsam mit den Betreuerinnen ein. Danach haben die Kinder bis 14:30 Uhr Freizeit, in der sie spielen, miteinander reden und sich entspannen können.

Die Lernzeit dauert von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr. In dieser Zeit haben die Kinder in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre die Möglichkeit, weitgehend ihre Haus- und Lernaufgaben zu erledigen und werden dabei vom pädagogischen Personal unterstützt.

Im Freizeitbereich herrscht das Prinzip der Freiwilligkeit. Die Aktivitäten bedienen ein breites Spektrum aus dem Bereich Spiel und Bewegung bis hin zu Koch- und Kreativangeboten. Sie werden so den altergemäß unterschiedlichen Interessen und Bedüfnissen von Mädchen und Jungen gerecht.

Weitere Informationen zur Ganztagsbetreuung


Schulentwicklungsprogramm

Wir teilen unser Schulentwicklungsprogramm in zwei Bereiche ein:

  • Permanente Projekte: Diese Projekte werden jedes Schuljahr durchgeführt
  • Aktuelle Projekte: Ziel des Projektes soll im laufenden Schuljahr erreicht werden

Die Projekte werden in einem gemeinsamen Workshops mit allen Lehrkräften am Schuljahresanfang festgelegt.

Dabei wird die Schule in ihrer Gesamtsituation betrachtet, wobei alle Rahmenbedingungen (z. B. Vorschriften, finanzielle Aspekte) und alle Teilnehmer (z. B. Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Unternehmen, Regierung ...) berücksichtigt werden.


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